Politik

Faschistische Provokation auch in Duisburg

14.09.11 - Dazu heißt es in einer Presserklärung der Montagsdemo Duisburg vom 12. September:

"Wiederholt haben ultrarechte Störer in der letzten Zeit versucht, die Kundgebung der Montagsdemo montags auf der Königstraße zu stören. So marschierten am Montag, den 12. September, ca. 12 Ultrarechte oder Neonazis mit dem Ruf "Nationaler Widerstand" und anderen Parolen provokativ an der Montagsdemo vorbei. ... Die Montagsdemo ließ sich auf die Provokation nicht ein, sondern erteilte den Ultrarechten eine scharfe Abfuhr. Die Polizei griff unmittelbar ein, ermittelte die Personalien und will wohl Strafanzeige wegen Landfriedensbruch stellen. ...

Die Neonazis versuchen mit plumper Propaganda, wie jüngst in Sachsen-Anhalt, sich als Anwalt der kleinen Leute und soziales Gewissen darzustellen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wissen aus der Geschichte, dass die Nazis in den 1920er Jahren die Massenarbeitslosigkeit ausgenutzt haben und mit Versprechungen nach Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit die Menschen in die Irre geführt haben. Krieg, Zerstörung und Terror waren das Ergebnis. Sie sind die Feinde der Montagsdemo-Bewegung und der Arbeiterbewegung.

Nach der Provokation am 1. September in Dortmund, den Morddrohungen gegen Linke und Antifaschisten in Dortmund, scheint es, als ob die Neonazis auf diesem Weg der Provokation im Ruhrgebiet Aufmerksamkeit erringen wollen. Die Montagsdemo wird es nicht dulden, dass Neonazis und Ultrarechte sich bei der Montagsdemo breit machen.

Keinen Fußbreit den Faschisten und Ultrarechten! Verbot der faschistischen Organisationen!"