Politik

Hakenkreuz-Schmiererei am Büro von "Essen steht AUF"

07.10.11 - Das Wahlbündnis "Essen steht AUF" informiert heute mit einer Presseerklärung über faschistische Schmierereien an seiner Geschäftsstelle:

"Am späten Nachmittag des 4. Oktober besprühten Unbekannte die Eingangstür der Geschäftsstelle des überparteilichen Wahlbündnisses 'Essen steht AUF' mit einem Hakenkreuz."

Die Erklärung betont, dass diese feige Tat mit Sicherheit kein Dumme-Jungen-Streich ist, sondern im Zusammenhang mit weiteren Ereignissen im ganzen Ruhrgebiet zu sehen ist:

"So berichtete erst vor kurzem Walter Wandtke (GRÜNE) über verstärkte Schmierereien von offensichtlich der NPD nahestehenden Nazis in Altenessen. Auch in Kray wurde ein ganzer Straßenzug und einige Fahrzeuge mit faschistischen Symbolen und Parolen verschandelt. 'Essen steht AUF' sieht darin durchaus einen vergeblichen Einschüchterungsversuch der Nazi-Szene, weil das Bündnis zu den Kräften gehört, die konsequent das Verbot aller faschistischen Organisationen fordern. Außer Schmierereien gibt es in den letzten Wochen auch verstärkt Gewalttaten und sogar Morddrohungen von Neonazis im Ruhrgebiet ...

'Hier zeigen die Neonazis ihr terroristisches Gesicht', so AUF-Ratsherr Dietrich Keil. 'Offensichtlich fühlen sie sich noch dadurch ermuntert, dass sie von Seiten der Staatsorgane regelmäßig verharmlost und regelrecht geschützt werden. Das ist nicht hinnehmbar. Es darf für den braunen Sumpf keinen Fußbreit Bewegungsfreiheit oder Staatsgelder aus Parteiprivilegien geben.'"