Umwelt

Aufbruch zu einer international verbundenen aktiven Umweltbewegung

10.10.11 - Gestern ging in Gelsenkirchen der 2. internationale Umweltratschlag in Gelsenkirchen mit insgesamt 580 Teilnehmerinnen und 13 internationalen Gästen aus neun Ländern zu Ende. Dazu meldet die Presseerklärung der Koordinierungsgruppe unter anderem:

"In zwei Plenumsdiskussionen, neun Foren und fünfzehn Workshops zu den vielfältigsten Themen der Umweltbewegung fand ein intensiver Erfahrungsaustausch der Teilnehmer statt. Es kamen Menschen aus verschiedenen Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften, kommunalpolitischen Initiativen und Parteien, aus der Frauenbewegung, internationalen Solidaritätsarbeit, Migrantenorganisationen, Jugendliche, Landwirte, Umweltunternehmen, Künstler, Wissenschaftler und interessierte Bürger.

Angesichts der akuten Bedrohung der Lebensgrundlagen und der Zukunft der heutigen und kommenden Generationen durch die Entwicklung zu einer globalen Umweltkatastrophe wurde die Herausforderung, rasch zu handeln, einmütig angenommen. Angesichts der Vielfalt zukunftsträchtiger Technologien und wissenschaftlicher Lösungen, angesichts der Tatsache, dass diese Lösungen nicht aufgegriffen, sondern im Interesse der führenden internationalen Konzerne regelrecht unterdrückt werden, rückte die Diskussion in den Vordergrund, wie die Umweltbewegung die notwendigen grundlegenden Veränderungen auch durchsetzen kann.

Angesichts der vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse der internationalen Umweltbewegung entwickelte sich ein begeisternder Erfahrungsaustausch, aber auch aufgrund der noch lange nicht überwundenen Zersplitterung eine Strategiedebatte, wie die Umweltbewegung diese überwindet und zu einer überlegenen Kraft wird, lokal, regional, national und international die notwendigen Strukturen der Koordination und verbindlichen organisierten Zusammenarbeit aufbaut.

Es wurde deutlich, dass heute die Umweltfrage ganz eng in allen Ländern mit der sozialen Frage verbunden ist, weswegen auch der Zusammenschluss von Arbeiterbewegung, Umweltbewegung und sozialen Bewegungen positiv gelöst werden muss.
(...)
Ein internationaler Kulturabend, ein Umweltmarkt und zahlreiche persönliche Begegnungen rundeten das Programm ab. Der Ratschlag entwickelte einen allgemeinen Lernprozess und respektvollen solidarischem Umgang mit wachsendem Verständnis für die jeweiligen Anliegen, aber auch ihren globalen Zusammenhang. In einer begeisternden, solidarischen und internationalistischen Stimmung endete der Ratschlag mit dem Lied für Mutter Erde ('Pacha Mama'), vorgetragen von der peruanischen Sängerin Doly Principe."

Derr ganze Text kann gelesen werden auf der Homepage www.umweltratschlag.de