Umwelt

Grenzwerte am atomaren Zwischenlager Gorleben überschritten

22.10.11 - Gegner des atomaren Zwischenlagers Gorleben rufen zu Protesten auf, da ein neuer Castortransport nach Gorleben stattfinden soll. Bei diesem Transport wird radioaktiver Müll, der 44-mal der Strahlung von Fukushima entspricht, quer durch die BRD transportiert. In der Erklärung heißt es:

"'Kartoffelscheune' nennen die Menschen im Wendland das Zwischenlager Gorleben wegen seiner dünnen Außenwände. Sie wissen schon lange, dass dies keine geeignete Art und Weise ist, Castor-Behälter zu lagern. Jetzt geben ihnen die Messwerte recht: Ende August wurde bekannt, dass die Einhaltung der Strahlungsgrenzwerte am Zwischenlager nicht mehr gewährleistet werden kann. Doch für die niedersächsische Landesregierung ist das kein Hinderungsgrund, dort noch mehr Atommüll zu lagern: Im November will sie weitere elf Castoren nach Gorleben rollen lassen! (www.campact.de)