Politik

DGB unterstützt Aufruf zur Protestkundgebung gegen einen Faschistenaufmarsch heute in Gera

03.12.11 - Der Ostthüringer Gewerkschaftssekretär des DGB Thüringen, Sandro Witt, erklärt hierzu: "Angesichts der in den letzten Wochen ans Licht gekommenen rassistischen Morde und da aus meiner Sicht nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere NPD-Funktionäre möglicherweise auch aus Gera Kontakt zu dem mordenden, menschenverachtenden Neonazitrio aus Jena hatten, erwarte ich eigentlich ein Verbot dieser erneuten NPD-Kundgebung."

Der DGB hat sich in den letzten Jahren immer wieder auch für ein Verbot
der NPD stark gemacht. Dazu Gewerkschafter Witt abschließend: "Die NPD ist eine Partei, deren Mitgliedschaft sich zu einem Großteil aus menschenfeindlichen Rassisten speist. Es kann nicht sein, dass eine solche Partei mit Steuergeldern unterstützt unter dem Schutzmantel der Demokratie, ihr gefährliches Wirken fortsetzt. Die NPD ist der 'parlamentarische Arm' von gewalttätigen, rassistischen und menschenfeindlichen Gruppierungen. Alleine aus diesem Grund gehört sie verboten." (Quelle: Presseerklärung des DGB)