Sozialismus

Stalins Tochter gestorben

Duisburg (Korrespondenz), 03.12.11: Im Alter von 85 Jahren ist am 22. November Lana Peters, geborene Svetlana Stalina, in den USA gestorben. Die Nachricht darüber war den Massenmedien willkommen, um die um ihre Person rankenden Schauermärchen gegen den Sozialismus unter Lenin und Stalin wieder zu beleben.

Svetlana flüchtete nach dem Verrat am Sozialismus 1956, der mit einer Hetze gegen Stalin verknüpft war, im Jahr 1967 aus der Sowjetunion. Die führenden Bürokraten dort hätten ihr, der Tochter des von ihnen verunglimpften Stalin, das Leben sicher zur Hölle gemacht. Bei der Flucht über Indien soll der CIA seine Hände im Spiel gehabt haben.

Sie ließ sich dann im Westen für die antikommunistische Hetze missbrauchen und verdiente Millionen Dollar an ihren "Memoiren", in denen sie sogar ihren eigenen Vater als "Monster" bezeichnete. Sie wurde in den herrschenden Kreisen hoffiert und war in allen Klatschspalten willkommen. Als sie später vieles als übertrieben widerrufen wollte, galt sie plötzlich als verwirrt und krankhaft. Damit war sie aber auch als Augenzeugin der angeblichen Untaten Stalins nicht mehr so gut zu gebrauchen. Sie wurde zu einer ruhelosen unsteten Person erklärt, auf welcher der "Fluch Stalins" gelastet habe.

Sie soll am Ende arm und vereinsamt in einem Altersheim im US-Bundesstaat Wisconsin gelebt haben, wo sie jetzt starb. Jetzt fehlt nur noch der entsprechende Spielfilm, der ihr Leben noch mal ausschlachtet, in der Flut antikommunistischer Machwerke.