Politik

17.12.11 - Burschenschaften in Kontakt zu Jenaer Neonazis

Die neofaschistische Szene in Jena unterhielt Ende der 1990er Jahre, als das Mördertrio der "Nationalsozialistischen Union" (NSU) in den Untergrund ging, auch Kontakte zu studentischen Burschenschaften. Die Burschenschaft "Normannia Jena" nutzte eine Zeit lang das vom NPD-Mitglied und Verbindungsmann, Ralf Wohlleben, gepachtete "Braune Haus". Diese Burschenschaft war mehrere Jahre lang Mitglied der "Burschenschaftlichen Gemeinschaft". Das ist eine Vereinigung von rund 40 Burschenschaften, die sich durch besonders aggressive nationalistische und rassistische Propaganda auszeichnen. Einigen von ihnen sollen auch Politiker der CDU aus Hessen angehört haben.