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Begeisterte Eltern gründen "Elternverein Rotfüchse"

Begeisterte Eltern gründen "Elternverein Rotfüchse"

Leverkusen (Korrespondenz), 13.12.11: Die Rotfüchse und die Rebellen waren stark. Auf der Internationalen Nikolaus-Feier in Leverkusen führten sie viel vor: Mehrere Lieder, Geschichten und Gedichte, einen kurdischen Tanz, und 41 Kinder erklärten den über 30 Eltern die schönsten Bilder einer Powerpoint-Präsentation der Höhepunkte des Jahres: Vom Bau ihrer Rotfuchshöhle im Wald (wo leider wegen CO2 drei von vier Bäumen krank sind), Pfingsten, Anti-AKW-Demo, internationales Sommercamp, Autowaschen, Steinbruch und Nachtwanderung im Wald (das Bild war ganz schwarz…) usw.

Die Eltern waren hingerissen: So hatten sie ihre Kinder noch nicht gesehen. Auf einem Bild bedankte sich ein Kongolese bei ihnen für die Spenden im letzten Jahr! Obwohl es so viele Kinder waren, hatte der Nikolaus eigentlich nicht viel Arbeit; denn er musste gar nicht aus dem goldenen Buch vorlesen, sondern die Kinder sagten ihm selber, was sie schon gut können und was sie noch besser machen wollen – und das ging vom Zimmer aufräumen, weniger Streit, mehr helfen bis zu den Hausaufgaben … Wenn eines vor Aufregung nicht weiter wusste – die Freunde halfen gern!

Die Eltern hatten nicht nur so viel zu Essen und Trinken mitgebracht, dass längst nicht alles geschafft wurde, sondern waren auch so begeistert, dass sie beschlossen, einen "Elternverein Rotfüchse Leverkusen-Alkenrath" zu gründen. Da wollen sie sich gegenseitig unterstützen bei Anträgen an die Arge, sei es Sommercamp oder Nachhilfe usw., beim Spendensammeln, bei der Raumsuche für die Rotfüchse, bei Vorbereitung und Hilfe von Festen, Ausflügen usw. – oder auch nur ganz allgemein enger Kontakt miteinander halten. Die MLPD-Wohngebietsgruppe arbeitet da gerne mit.

Am Schluss am meisten schwitzte der achtjährige Jan: Er brauchte lange, bis er die Spende gezählt hatte, gleich zusammen mit der Kassenprüferin Dicle: Es waren 55,31 Euro!