International

AvEG-Kon protestiert gegen Massaker der türkischen Armee

31.12.11 - Die "Konföderation der Unterdrückten Migranten in Europa" (AvEG-Kon) protestiert in einer Pressemitteilung scharf gegen die Ermordung von 36 Dorfbewohnern in der Provinz Uludere in Sirnak durch einen Bombenangriff. Darin heißt es unter anderem:

"Die ... türkischen Streitkräfte bombardierten die Zivilbevölkerung mit Kriegsflugzeugen und rechtfertigten ihre Schandtat schonungslos mit der Ermordung von 'Mitgliedern einer separatistischen Organisation', womit sie versuchten, die Wahrheit zu verheimlichen. Sie konnten aber nicht verheimlichen, dass die Ermordeten Bewohner des Dorfes Roboski waren. ...

Es ist auch kein Zufall, dass das Massaker in Uludere gleich nach dem Treffen des Nationalen Sicherheitsrates stattfand. Die Verantwortlichen für dieses Massaker sind jene, die seit August Tag und Nacht Operationen gegen das kurdische Volk, die Bombardierungen Südkurdistans fortsetzen und Hunderte von BDP-Leitern, kurdische Intellektuelle, Rechtsanwälte und Journalisten unter dem Vorwand von 'Operationen gegen die Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK)' festnehmen und verhaften ließen. Es sind jene, die im Nationalen Sicherheitsrat die Operationen gegen das kurdische Volk beschlossen und den Ausnahmezustand in Kurdistan andauern lassen. ...

Wir als die Konföderation der unterdrückten Migranten in Europa (AvEG-Kon) verabscheuen das Massaker in Uludere und erklären unsere Solidarität des kurdischen Volkes. ... Wir rufen jeden, der sich als Mensch sieht, alle fortschrittlichen, revolutionären und kurdisch-patriotischen Kräfte dazu auf, das Massaker in Uludere zu protestieren und Rechenschaft vom türkischen Staat zu fordern."