Politik

Offensichtlich faschistischer Anschlag auf "Linkes Zentrum" in Oberhausen

30.12.11 - In der Nacht vom 27. zum 28. Dezember wurde die Schaufensterscheibe des "Linken Zentrums" an der Elsässer Straße in Oberhausen (Fußgängerzone) von unbekannten Gewalttätern mit einem etwa ziegelgroßen Stein eingeworfen. Es kam zu erheblichem Sachschaden.

Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender der "Linken Liste" meint dazu: "Wir wissen nicht, wer die Täter waren, haben aber Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die entsprechenden Stellen haben die Ermittlungen aufgenommen.“ Jens Carstensen, Kreissprecher der Linkspartei in Oberhausen: "Es ist nicht das erste Mal, dass Einrichtungen und Büros der Partei DIE LINKE Ziel solcher Angriffe werden. Auch wenn wir noch nicht wissen, wer die Täter sind, haben wir doch Vermutungen über die Hintergründe."

Karacelik verweist in diesem Zusammenhang auf das Engagement seiner Fraktion und des Kreisverbandes der Linkspartei gegen faschistische Aktivitäten in Oberhausen. Bereits Mitte Dezember wurde in der Nachbarstadt Mülheim ein Anschlag auf die Geschäftsstelle des Personenwahlbündnisses "WIR aus Mülheim" verübt, der Oberhausener Betriebsrat bei MAN Diesel&Turbo und Bundestagskandidat der MLPD/Offene Liste, Reinhardt Meyer, hat mittlerweile fünf faschistische Morddrohungen erhalten.

Mit Rückendeckung ihrer Verfassungsschutzagenten kriechen die Neofaschisten immer provokativer aus ihren Löchern, um durch Drohungen und Anschläge Einschüchterung und Angst zu verbreiten. Alle faschistischen Organisationen und ihre Propaganda gehören sofort verboten. Die Urheber der Anschläge müssen konsequent verfolgt und bestraft werden.

Die Redaktion der "Roten Fahne" schickt solidarische Grüße an die Genossen und Kollegen in Oberhausen und Mülheim!