Umwelt

Internationaler Tag gegen die Uranindustrie am 29. September

11.08.12 - Bei der Uran-Konferenz in Münster am 4. Februar wurde diskutiert, einen Aktionstag gegen die Uranindustrie zu organisieren. Jetzt liegt der Aufruf dazu vor. Darin heißt es: 

Uranindustrie stoppen - Uranabbau, Urananreicherung, Brennelementefertigung und Atomkraftwerke stilllegen 

Weltweit wird auch nach dem verheerenden Unglück von Fukushima Atomkraft genutzt ...  von einer sauberen Atomenergie gibt es keine Spur. Permanent wird nach weiteren Uranabbaugebieten gesucht, z.B. gibt es auch in Polen dementsprechende Pläne. Doch an vielen Orten regt sich Widerstand gegen den Uranabbau. 

Die Produktion in der atomaren Spirale geht nach dem Uranabbau weiter mit Urananreicherung und Brennelementefertigung. In jedem der Schritte entsteht radioaktiver Müll, von dem niemand weiß, wo er gelagert werden soll – weltweit gibt es kein sicheres Endlager. Die Urananreicherung ist zudem eine militärisch äußerst gefährliche Technologie, die zur Produktion von Atomwaffen unverzichtbar ist ... 

Auch die zeitweise Abschaltung aller Atomkraftwerke in Japan hat gezeigt: Wir brauchen keinen Atomstrom! Die Stromversorgung der Zukunft liegt bei Erneuerbaren Energien, gepaart mit einer effizienteren Nutzung und Einsparung von Energie. Am 29. September 2012 - am Jahrestag der Atomkatastrophe von Majak - sollen deshalb in verschiedenen Ländern dezentrale Aktionen gegen die internationale Atomindustrie stattfinden. Werdet aktiv - organisiert auch etwas bei eurem nächsten Standort der Atomindustrie, vor Konzernzentralen, Parteibüros oder Atom-Banken! Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!

(Mehr auf www.uranium-action-day.info )