Politik

Essen: 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Antikriegstags-Kundgebung

Essen (Korrespondenz), 02.09.12: Ca. 100 Leute beteiligten sich an einer Kundgebung in der Essener Innenstadt. Es gab vielfältige Beiträge mit Informationen aus den verschiedensten Ländern - von BIRKAR, dem deutsch-kurdischen Solidaritätsverein, der Fadajan-Organisation aus dem Iran, vom Frauenverband Courage, MLPD, REBELL und vielen Einzelpersonen.

Durchgehend wurde der Stellvertreterkrieg in Syrien, der im Interesse verschiedener imperialistischer Länder geführt wird, angegriffen und verurteilt. Ebenso die Rolle des deutschen Imperialismus in diesem Zusammenhang, der an diesem Stellvertreterkrieg auch beteiligt ist. Er ist auch weltweit drittgrößter Waffenexporteur.

Diskussionsthema war auch die Rolle Stalins, der sowohl ungeheure Verdienste im Kampf gegen das faschistische Deutschland leistete, als auch im sozialistischen Aufbau in der damaligen Sowjetunion. Der MLPD-Vertreter verteidigte diese Leistungen der damaligen Sowjetunion unter der Leitung Stalins, legte dar, dass der damalige Vertrag von 1939 zwischen der Sowjetunion und Deutschland völlig richtig war, weil die Widersprüche zwischen der imperialistischen Ländern genutzt wurden, und damit der feststehende Angriff des faschistischen Deutschlands um Jahre hinausgezögert werden konnte.

Diskutiert wurde intensiv darüber, dass die Friedensbewegung nur wachsen kann, wenn sie auf kämpferischer Grundlage arbeitet, internationalistisch arbeitet, gerechte Kämpfe wie die des kurdischen oder palästinensischen Volkes nicht aussschließt und sich nicht vom herrschenden Antikommunismus beeindrucken lässt. Insgesamt war es eine sehr lebhafte und mobilisierende Kundgebung, die bei allen den Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit festigte.