Umwelt

MOX-Brennelemente mit Polizeieinsatz nach Grohnde transportiert

24.09.12 - Die Atomkraftgegner ziehen nach dem Wochenende ein Resümee:

Sie werten es als erfolgreich, auf die Gefahren der plutoniumhaltigen MOX-Brennelemente hingewiesen zu haben. Mit einem massiven Polizeieinsatz wurde der Transport von acht Mischoxidbrennelementen durchgesetzt. Gegen 1.00 Uhr erreichten heute morgen zwei Lkw das AKW Grohnde.

Dieser erste von zwei angekündigten Transporten aus Sellafield war von vielfältigen Protesten und Blockaden entlang der Strecke von Nordenham ins Weserbergland begleitet. Die Dauermahnwache am Zielort erhielt auch viel Sympathie und Unterstützung von Einwohnern aus Emmerthal und Grohnde. "Ein teurer Polizeieinsatz setzt diesen gefährlichen Transport durch", erklärt Bernd Schlinkmann vom "Anti-Atom-Plenum Weserbergland", "E.on verdient - Risiken und Kosten tragen wir."

Bürgerinitiativen fordern Plutonium durch Verglasung militärisch unbrauchbar und lagerfähig zu machen. Die Atomkraftgegner sind sich einig, dass der Widerstand gegen den nächsten geplanten Transport im November weiter geht.

 

Die internationale Kampagne und Unterschriftensammlung für die Beendigung jeglicher Nutzung der Atomenergie kann hier eingesehen und unterschrieben werden