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12.10.12 - ILO: 30 Millionen Jobs weniger seit Krisenbeginn

Laut Erhebungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wurden seit dem Ausbruch der Weltwirtschafts- und Finanzkrise weltweit mindestens 30 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Damit werde die Zahl der offiziell arbeitslos gemeldeten Menschen bis 2013 auf weltweit 207 Millionen anwachsen. Etwa ein Drittel aller Arbeitslosen jünger als 25 Jahre. Weitere 900 Millionen Frauen und Männer leben mittlerweile trotz eines Jobs im Elend, weil sie und ihre Familien nicht über die Armutsgrenze von zwei Dollar pro Person und Tag kommen. Der ILO-Direktor warnt vor "katastrophalen Folgen für Milliarden von Menschen", die auch Euro-Länder wie Spanien und Griechenland treffen.