Politik

17.10.12 - In BRD offiziell 15,8 Prozent "armutsgefährdet"

Das sogenannte "Armutsrisiko" ist in Deutschland weiter angestiegen. Als "armutsgefährdet" galt 2010 laut bürgerlicher Statistik eine Person, die weniger als 11.426 Euro im Jahr oder 952 Euro im Monat zum Leben hatte. Rund 12,8 Millionen Menschen - das sind 15,8 Prozent der Einwohner - waren im Jahr 2010 "armutsgefährdet". Bei Alleinerziehenden und ihren Kindern traf dies auf 37,1 Prozent zu. Die Daten werden seit 2005 erhoben. Damals lag die Quote der "Armutsgefährdeten" noch bei 12,2 Prozent, stieg seitdem aber kontinuierlich an. 2009 erreichte sie bereits 15,6 Prozent.