Umwelt

25.10.12 - Ständig neue Lecks bei Shell-Raffinerien

Schon zum fünften Mal innerhalb dieses Jahres musste Shell einen Leitungsschaden mit austretenden Schadstoffen bei seinen Raffinerien in Köln-Godorf und -Wesseling zugeben. Erneut verschmutzte eine Chemikalie - diesmal Rohbenzin - das Erdreich. Im Februar war rund eine Million Liter Kerosin im Wesselinger Werk in den Boden geflossen. Dadurch hatte sich ein gigantischer unterirdischer Kerosinsee gebildet, der nun wieder abgepumpt werden soll. Shell setzt das aber nur schleppend um. Ein großer Teil der Anlagen stammt aus den 1950er Jahren und Umweltschützer werfen dem Konzern vor, die Instandhaltung zu vernachlässigen.