International

23.11.12 - Zunahme sexueller Gewalt durch Krieg im Kongo

In Folge der jüngsten Kampfhandlungen zwischen kongolesischer Armee und bewaffneten Gruppen im Ostkongo warnt die Hilfsorganisation "Care" davor, dass unzählige Fälle von sexueller Gewalt nicht erfasst und behandelt werden können, da der Zugang zu Dörfern stark eingeschränkt ist. "Der Leidensweg für Frauen endet nicht, wenn die Täter sie nach einer Vergewaltigung lebend zurücklassen", berichtet "Care"-Nothilfekoordinator Wolfgang Tyderle, der vor zwei Wochen selbst in Goma war. "Die Betroffenen haben keine Möglichkeit, die Gewaltverbrechen vor Gericht zu bringen und die weitverbreitete Straflosigkeit macht es nahezu unmöglich, Fälle nach zu verfolgen."