Umwelt

Wachsendes "Klima-Risiko" ist eine ernste Mahnung

29.11.12 - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation "Germanwatch" veröffentlicht jährlich einen "Klima-Risiko-Index". Der in Umwelt- und Entwicklungspolitik aktive Verband stellt in jedem Jahr Daten zu Naturkatastrophen zusammen und errechnet dann daraus, welche Länder besonders unter Extremwetter-Ereignissen zu leiden hatten, die als Folgen des Treibhausklimas zu werten sind.

Danach waren in der soeben veröffentlichten Studie 2011 Thailand, Kambodscha und Pakistan von Überschwemmungen und Stürmen besonders betroffen. Fast immer sind es arme Länder, die im "Klima-Risiko-Index" ganz oben stehen. Sven Harmeling, Mitautor der Studie: "Im Jahr 2011 waren besonders betroffen Thailand Kambodscha und Pakistan. Und in allen diesen Ländern waren es große Überschwemmungen infolge von Stürmen. In Thailand war es eine extrem große Katastrophe, wo ein großer Teil des Landes überschwemmt war mit Schäden von mehr als 75 Milliarden Dollar."

Allerdings sind auch reiche Staaten nicht verschont - die USA stehen in diesem "Klima-Risiko-Index" auf Platz sieben. Grund sind nicht allein Hurrikane wie jüngst "Sandy". Es gibt auch eine Häufung von Waldbränden in Texas und benachbarten Bundesstaaten. Eindeutig ist die Häufung von schweren Unwetterschäden. 

Auch diese Studie ist eine weiteres Argument für einen kämpferischen Weltklimatag bzw. Kampftag zur Rettung der natürlichen Umwelt am Samstag, 1. Dezember.

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