International

08.12.12 - Rasmussen über imperialistische Nahost-Politik

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen droht mit militärischem Eingreifen in Syrien. Wie mehrere Quellen bestätigen, hatte Rasmussen gesagt, dass die Nato angesichts der Entwicklungen in Syrien und in der für die Ölversorgung des Westens so wichtigen Straße von Hormus "den Kopf nicht in den Sand stecken" dürfe ("Süddeutsche Zeitung", 6.12.12). Verschiedenen Außenministern war es unangnehm, so offen "die Kriegstrommeln" zu hören. Straft es doch die Propaganda, es ginge den Imperialisten um Menschenrechte, Lügen. Die USA, Großbritannien und die Türkei forcieren dagegen ein offen aggressives Vorgehen.