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10.12.12 - IPPNW fordert Ächtung von Uranmunition

Viele Länder besitzen inzwischen Panzer- und bunkerbrechende Uranmunition (DU-Munition). Ihr Einsatz in den Irak-Kriegen hatte verheerende Folgen für Zivilbevölkerung und Soldaten. Bei ihrer Explosion bilden sich Partikel im Nano-Bereich, die auch in den menschlichen Körper gelangen. Im Skelett, in der Lunge oder in Lymphknoten eingelagerte Uranpartikel bestrahlen dort jahrelang die umliegenden Zellen mit Alpha-Teilchen. Das verursacht Krebs, Knochentumore und Leukämie. Die Ärzteorganisation IPPNW und die "Internationale Koalition gegen Uranwaffen" (ICBUW) unterstützen den auf der UN-Generalversammlung eingebrachten Resolutionsentwurf zum Thema Uranmunition als ersten Schritt zu einer Ächtung von Uranwaffen.