Politik

17.12.12 - BdV-Funktionäre waren Geheimdienstagenten

Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat seit Beginn der 1950er Jahre eng mit dem Auslandsgeheimdienst zusammengeabeitet. Der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom ist in CIA-Unterlagen auf entsprechende Belege gestoßen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Danach wurden gezielt Vertriebene rekrutiert, weil diese Land und Leute im Ostblock kannten, oft mehrsprachig waren und die Sowjetunion zutiefst hassten, die bis 1956 sozialistisch war. Eine Studie belegte erst kürzlich, dass beinahe das gesamte Führungspersonal des BdV der ersten Jahre eine Nazi-Vergangenheit hatte.