International

Repressionen gegen Aktivisten des Generalstreiks vom 14. November in Spanien

02.01.13 - Mitglieder des "Kommunistischen Wiederaufbau" in Spanien berichten von einem Polizei- und Justizskandal gegen Demonstranten, die den Kampf gegen das Krisendiktat der Troika organisieren. Sie bitten um Solidarität sowie Bekanntmachung und schreiben:

"In den frühen Morgenstunden vom 14. November, am Tag des europäischen Generalstreiks,  wurde Alfonso Fernández Ortega, von Freunden und Famile Alfon genannt, durch die Polizei festgenommen. Seitdem sitzt der 21jährige in U-Haft. Alfon wurde zusammen mit seiner Freundin, wenige Meter von seiner Wohnung entfernt, verhaftet, als er auf dem Weg zu einem Streikposten im Madrilener Stadtteil Vallecas war. Beide wurden zu der Polizeiwache Moratalaz gebracht, wo sie sofort getrennt wurden und wo die ersten Verhöre statt gefunden haben; ohne Rechtsbeistand eines Anwalts.

Liebe Genossinnen und Genossen MLPD: Das ist, warum der kommunistische Wiederaufbau euch um eine kleine Solidaritätserklärung bittet für unseren Kameraden, der der einzige ist der am 14. November festgenommen wurde und hinter Gittern bleibt. So klein die Erklärung auch sein wird, wird sie eine große Geste und große Ermutigung für soziale Aktivisten, sowohl in unserem Land, wie auch in Europa und der Welt sein."

Die Untersuchungshaft von Alfon wurde am letzten Donnerstag verlängert, obwohl bisher noch nicht einmal ein Polizeibericht vorliegt. Am 30. Dezember gingen in 30 Städten in Spanien Menschen für seine Freilassung  auf die Straße.

Die MLPD hat den Genossen ihre Solidarität erklärt. Weitere Solidaritätsadressen bitte an alfonsolibertad@gmail.com schicken!