Politik

17.01.13 - Katholische Kliniken verwehren Vergewaltigter Hilfe

Zwei katholische Klinken in Köln haben die Untersuchung einer Frau, die sehr wahrscheinlich vergewaltigt und von einer Notärztin eingewiesen wurde, abgelehnt. Die Begründung war, dass ihnen von der Kirche seit zwei Monaten gynäkologische Untersuchungen zur Beweissicherung untersagt wurde, weil damit ein Beratungsgespräch über einen möglichen Schwangerschaftsabbruch und das Verschreiben der "Pille danach" verbunden seien. Der Hinweis, die Beratung sei bereits erfolgt und die Pille schon verschrieben, hat laut der Notärztin nicht zum Einlenken geführt. Die erforderlichen Untersuchungen erfolgten später in einem anderen Krankenhaus.