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Neue Weltkonzerne kommen vor allem aus Brasilien, China und Indien

17.01.12 - In Ländern wie Brasilien, China und Indien erwächst eine neue Generation großer Konzerne auf den Sprung an die Weltspitze. Das berichtet die "Zeit". Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hat untersucht, welche Unternehmen aus den sogenannten Wachstumsmärkten es in den kommenden zehn Jahren bis an die Weltspitze bringen können, berichtet die Zeitung die Welt. Mit "Wachtumsmärkten meinen sie die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und weitere Länder, die sich tendenziell zu imperialistischen Ländern entwickeln.

In der 100 Namen umfassenden Liste tauchen der brasilianische Flugzeugbauer Embraer, der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei, der chinesische Computerhersteller Lenovo, der indische Autobauer Bajaj und Falabella auf. Auch ein chilenischer Handelskonzern, der Kaufhäuser und Supermärkte in ganz Südamerika betreibt, gehört dazu. Die Hälfte der Unternehmen auf der Liste kommt aus China und Indien. Auch Malaysia, Ägypten oder Kolumbien sind vertreten.

Aus China kamen die meisten der Neulinge, darunter der Online-Handelsplatz Alibaba, das Kreditkartenunternehmen China UnionPay, Chinas größter Medizintechnikproduzent Mindray, der Finanzkonzern Citic, der Flugzeugbauer AVIC und die Ölunternehmen PetroChina und Sinopec.