Politik

12.01.13 - Geheimdienst meldet Linke an Faschisten

Laut der Zeitung "Junge Welt" fungiert der "Verfassungsschutz" als Namenslieferant für neofaschistische Schlägertrupps. Das gehe aus dem Weblog des einstigen Erfurter NPD-Funktionärs Kai-Uwe Trinkaus hervor, der sich im Dezember selbst als Spitzel des Inlandsgeheimdienstes enttarnt hat. 2007 habe ihm ein Mann vom Geheimdienst "ungefragt" eine Liste mit den Namen vermeintlicher "Linksextremisten" überreicht. "Ein paar hinter die Ohren hat noch keinem geschadet", hätte ihm der Geheimdienstler dazu mitgeteilt. Die vertrauliche Weitergabe der Namen sei "von ganz oben" abgesegnet gewesen.