Politik

28.01.13 - Handydaten eines "NSU"-Helfers gelöscht?

Die vom Bundeskriminalamt ausgewerteten Handydaten des mutmaßlichen "NSU"-Helfers André E. sollen auffällige Lücken aufweisen. Das berichtet die "Berliner Zeitung". André E. wurde von der Nazi-Terroristin Beate Zschäpe nach ihrer Flucht aus der brennenden Wohnung in Zwickau am 4. November 2011 angerufen und die Datenlücken fallen genau in diese Zeit. Das BKA habe im Dezember 2011 – unmittelbar nach der Rekonstruktion der Handydaten von André E. – auch eine Löschung der Sicherungskopie angewiesen. Dieses Vorgehen sorgt sogar in Polizeikreisen für Empörung. Ein Bundespolizist kritisierte bei seiner Vernehmung, das BKA habe damit wohl einen Informanten decken wollen.