Politik

Montagsdemo Freiburg solidarisch mit Klinikbeschäftigten

06.02.13 - Die Montagsdemonstration in Freiburg erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Uni-Klinikum Freiburg. Dort will die Klinik-Leitung 250 Stellen abbauen. Die Montagsdemo schreibt:

"Liebe Beschäftigte der Uniklinik Freiburg,

mit Empörung haben wir auf der heutigen Montagsdemonstration von dem geplanten Abbau von 250 Stellen am Uniklinikum erfahren. Diese Vernichtung von so wichtigen Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen geht nicht nur Euch, sondern die ganze Stadt etwas an. Wir Montagsdemonstranten haben im Jahr 2004 den Protest gegen die Agenda 2010 und insbesondere Hartz IV aufgenommen, weil so Millionen Arbeitslose zu einem Leben am Existenzminimum und zur Annahme von Arbeit unter unmöglichen Bedingungen gezwungen werden.

Es kann nicht angehen, dass nun hochqualifiziertes Pflege- und Krankenhauspersonal zu solche einem unwürdigen Leben gezwungen wird, das doch so dringend zur Versorgung der Patienten gebraucht wird!
In den mittlerweile über acht Jahren Montagsdemo haben wir eins gelernt und zum Teil erfolgreich praktiziert: Unser Protest kann nur erfolgreich sein, wenn wir ihn mit dem Kampf gegen die Vernichtung und für die Schaffung neuer Arbeitsplätzen verbinden und Beschäftigte und Arbeitslose gemeinsam kämpfen.

In diesem Sinne möchten wir unsere volle Solidarität mit euren Protestaktionen ausdrücken. Wir würden uns freuen, wenn nächsten Montag jemand von Euch zur Montagsdemo käme und uns von der aktuellen Situation am Uniklinikum berichtet: ab 18.00 Uhr in der Bertoldstraße vorm Walthari.

Viel Erfolg wünscht Eure Montagsdemo Freiburg"