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Internationale Bergarbeiterkonferenz stößt in Peru auf großes Medienecho

23.02.13 - Die am 28. Februar beginnende 1. Internationale Bergarbeiterkonferenz in Arequipa/Peru stößt auf wachsendes Medieninteresse. Im Namen der Internationalen Vorbereitungsgruppe gab der Hauptkoordinator für die Vorbereitung der Konferenz, Stefan Engel, am 18. Februar 12 Radiosendern und Zeitungen Interviews. An einer Pressekonferenz am folgenden Tag nahmen Journalisten von sieben Zeitungen, sechs Radio- und vier Fernsehsendern teil. Viele berichteten anschließend über die Konferenz. Aufgrund des wachsenden Medieninteresses hat die Internationale Vorbereitungsgruppe Stefan Engel beauftragt, tägliche Pressemeldungen heraus zu geben. "rf-news" wird darüber ab jetzt ebenfalls laufend berichten. Im Folgenden die erste Presseerklärung vom 21. Februar:

Immer wieder kommt bei der Presse die Frage auf, was die Ziele der 1. Bergarbeiterkonferenz sind. Dazu erklärt der internationale Hauptkoordinator für die Vorbereitung der 1. IMC, Stefan Engel aus Deutschland:

"Das Hauptziel der Konferenz ist die schrittweise Vereinigung der internationalen kämpferischen und klassenkämpferischen Bergarbeiterbewegung. Dazu soll auf dieser 1. Konferenz eine Organisation der länderübergreifenden Koordination und Kooperation gegründet werden. Der Prozess der Vereinigung der Bergarbeiter ist aber langwierig. Er kann nicht allein durch einen Konferenzbeschluss hergestellt werden. Er erfordert Zeit, Vertrauen und Geduld.

Dazu braucht man verlässliche Regeln auf der Basis der Vereinheitlichung der Denk- und Arbeitsweise, einen intensiven Erfahrungsaustausch, eine umfassende Vertrauensbildung und praktische Solidarität. Das wird schon bei der länderübergeifenden Selbstorganisation und Selbstfinanzierung der 1. IMC durch Veranstalter aus den verschiedensten Ländern auf die Probe gestellt. Dazu dienen auch die Foren auf der Bergarbeiterkonferenz, die gleichberechtigt von jeweils einer der internationalen Delegationen geführt werden und in denen ein intensiver Erfahrungsaustausch organisiert werden soll.

Programmatische Beschlüsse solle aber erst auf einer zweiten Konferenz gefasst werden, deren Termin und Austragungsland auf der 1. Bergarbeiterkonferenz selbst beschlossen werden sollen. Es soll auch eine internationale Koordinierungsgruppe gewählt werden. Wir haben es also mit einem historischen Ereignis in Arequipa zu tun, bei dem ein Prozess der Vereinigung der internationalen kämpferischen und klassenkämpferischen Bergarbeiterbewegung in Gang gesetzt wird." (21.2.2013, Arequipa)