Umwelt

Essen: "Kein Fracking im Ruhrtal oder anderswo"

01.03.13 - Entgegen vielfältiger Warnungen und Kritiken von Umweltschützern und -verbänden, von Wasserversorgern und zahlreichen Politikern will die Bundesregierung nun doch das umstrittene Fracking erlauben.

"rf-news" dokumentiert Auszüge aus einer Pressemitteilung des überparteilichen Essener Wahlbündnis für Alternative Unabhängige Fortschrittliche Kommunalpolitik ("Essen steht AUF"):

"Mit einigen Auflagen und Ausnahmen soll der Weg frei gemacht werden für eine beispiellose Gefährdung des Trinkwassers, für Zerstörung und Vergiftung von Boden, Landschaft und Luft bis hin zu Erdbebengefahren, die alle mit dieser Technik verbunden sind. ... 'Untersuchungen erklären, dass die Risiken von fracking nicht abschätzbar sind und es deshalb zu untersagen ist', so AUF-Ratsherr Dietrich Keil. Daran würden auch einzelne Auflagen oder Umweltverträglichkeitsprüfungen nichts ändern. 'Aber der Druck der Energiekonzerne durch den Gas-Boom in den USA, der dort schon weite Landstriche völlig verwüstet hat, hat Umweltminister Altmaier zum Einknicken gebracht. Notwendig ist aber ein generelles Verbot von Fracking, für das wir uns wie viele 'Stopp Fracking'-Initiativen einsetzen!" Im Ruhrtal hat die Wintershall AG, eine BASF-Tochter, bereits Bohrungen beantragt, die aber nicht genehmigt wurden. 'Dabei muss es bleiben – kein Fracking im Ruhrtal oder anderswo', so Keil weiter. ... "

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Keil
Ratsherr „Essen steht AUF“
www.essen-steht-auf.de