Opel Berichte

Über 1.000 Arbeiter legten die Bänder still - Drei Infostunden bei Opel in Bochum

Bochum (Korrespondenz), 13.03.13: Am 13. März haben drei Betriebsratsinformationsveranstaltungen im Bochumer Opelwerk stattgefunden. Die erste begann in der Frühschicht und dauerte eineinhalb Stunden. In dieser Zeit standen die Bänder. Die erste Veranstaltung war von der Stimmung her kämpferisch bei sehr guter Beteiligung. Es waren über 1.000 Leute da, einschließlich Werk II und den Lehrlingen. Rainer Einenkel berichtete von der Verhandlung mit der Geschäftsleitung am 12. März. Diese dauerte zehn Minuten. Der Betriebsrat sollte einen Vertrag unterzeichnen, mit dem die Schließung des Werks in Bochum akzeptiert und vor den GM-Plänen kapituliert wird. Das haben sie nicht gemacht. Dafür gab es viel Beifall.

Auch der Vertrauenskörperleiter und verschiedene Betriebsräte – darunter Annegret Gärtner-Leymann – haben gesprochen. Sie erklärte, dass das Solidaritätsfest gezeigt hat, dass die Solidarität mit den Opelanern vorhanden ist. Auch die Belegschaften anderer Werke – darunter die aus Rüsselsheim und Eisenach sehen das nicht nur als Solidarität, sondern als gemeinsamen Kampf. Weiterhin machte sie deutlich, dass wir hier weitere Optionen ziehen müssen. Sie hat außerdem von Paris von Peugeot berichtet und das „Kämpfen wie die Löwen“ eine Losung ist, die ebenfalls für Opel Bochum passen könnte. Die kämpferische Stimmung zeigte sich auch in der Forderung, dass die 4,3 Prozent jetzt ausgezahlt werden müssen.

Den meisten Beifall gab es dafür, dass der Betriebsrat auch diesem neuen Erpressungsversuch nicht gefolgt ist.

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