Politik

"Schlecker-Frauen" fühlen mit der FDP

09.10.13 - FDP-Männer, die nach der Bundestagswahl-Pleite auf der Straße stehen, bekommen im Internet exzellente Tipps von kompetenten Frauen, die ein ähnliches Schicksal durchgemacht haben. Mit einer ganzen Reihe von Tipps wollen die ehemaligen Angestellten den vor dem Nichts stehenden FDP-Männern Mut machen.

"Wir können Philipp Rösler nur empfehlen, schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden", sagt Ex-Schlecker-Frau Heike W. warmherzig. Möglichkeiten gebe es wie Sand am Meer: Der ehemalige Vizekanzler könne doch eine eigene Tante-Emma-Partei aufmachen, Hartz IV beantragen oder in Depressionen verfallen: "Das hat vielen von uns auch weitergeholfen in der Krise."

Für Dirk Niebel hat sie sogar ein konkretes Angebot: "Er kann bei mir im Kiezladen in der Fotoabteilung anfangen", verspricht Heike W., "ich brauche noch eine Entwicklungshilfe." Eine andere ehemalige Schlecker-Angestellte weist auf einen weiteren Hoffnungsschimmer hin: "Vielleicht  will ein ausländischer Investor die FDP aufkaufen, zerschlagen und nach Rumänien ausgliedern."