Umwelt

Widerstand gegen Kohlekraftwerke in Eemshaven und Wilhelmshaven

02.04.13 - Unter Federführung der Stadt Borkum haben die sieben ostfriesischen Inseln gemeinsam eine Resolution verabschiedet, die sich gegen Kohlekraftwerke in Eemshaven und Wilhelmshaven richtet. Dazu heißt es unter www.langeoognews.de unter anderem:

"Die Resolution hebt außerdem die herausragende Schutzwürdigkeit des Wattenmeers hervor. Im Bereich des Wattenmeeres überlappen sich sieben verschiedene Schutzgebiete, wie z.B. Weltnaturerbe und Nationalpark. Eine derartige Konzentration von Schutzgebieten ist nahezu einzigartig in Europa.

In dieser Umgebung sind die Emissionen eines Kohlekraftwerks nicht zu tolerieren. Wesentliche Kritikpunkte sind die Freisetzung von Nährstoffen, die zu einer Verarmung der vielfältigen Pflanzenwelt führen, und die Freisetzung von Schwermetallen und Dioxinen, die nicht biologisch abbaubar sind und sich in der Landschaft anreichern.

Aus den genannten Gründen rufen die Ostfriesischen Inseln die verantwortlichen Behörden mit ihrer Resolution auf, die noch offenen, komplexen und tiefgreifenden Fragestellungen zu klären und den Bau von Kohlekraftwerken in dieser empfindlichen Region zu verhindern.

Die Resolution ergänzt die rechtlichen Bemühungen der Stadt Borkum gegen das Kohlekraftwerk im Eemshaven. Inzwischen wächst auch der Widerstand gegen Kohlekraft auf der Ostfriesischen Halbinsel. Viele Gemeinden unterstützen das gemeinsame Beschwerdeverfahren der Stadt Borkum, der Gemeinde Krummhörn und der Gemeinde Jemgum gegen das Kohlekraftwerk der RWE im Eemshaven. ..."