Opel Berichte

Füchsen sagt man Schlauheit nach - Opel-Manager Enno Fuchs bläst lieber Seifenblasen

12.06.13 - Am vergangenen Wochenende durfte sich Opel-Manager Enno Fuchs in der "WAZ" wieder einmal ausführlich über das Projekt "Perspektive Bochum 2022" im Interview äußern. Aus seiner Defensive macht er keinen Hehl: "Wir müssen uns das Vertrauen wieder arbeiten, das wissen wir." Wie rührend! Viel ist davon nicht zu spüren.

Deshalb schicken Opel/GM auch einen ihrer Top-Blender. Enno Fuchs ist manchem vielleicht noch aus seiner Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung des Elektrohybrid-Autos Opel Ampera in Erinnerung. Auch damals sprach er viel über die Elektromobilität als "der Zukunftstechnologie". Das war kurz bevor er an der Verlagerung des Ampera in die USA beteiligt war.

Auch im aktuellen Interview finden sich vor allem Seifenblasen. So will er auf dem Opel-Gelände - nach der Schließung - vor allem Wachstumsbranchen wie den Maschinen- und Anlagenbau ansiedeln. Offenbar liest er keine Wirtschaftszeitungen! Dann hätte er vielleicht mitbekommen, dass die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau im ersten Quartal 2013 um 7,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag.

Wenn er das für Wachstum hält, wundert es nicht, dass GM/Opel ihn aus dem operativen Geschäft abgeschoben hat. Auch für die Opel-Kollegen hat er keine ernsthafte Perspektive zu bieten.

Hier kann man das WAZ-Interview mit Enno Fuchs lesen.

Die nächste Print-Ausgabe der "Roten Fahne" wird wieder ausführlich über die Entwicklung bei Opel berichten. Sie erscheint am 14. Juni und kann hier bestellt werden.