Politik

17.06.13 - BND rüstet auch für Online-Überwachung auf

Am Wochenende wurden Pläne bekannt, nach denen der deutsche Auslandsgeheimdienst künftig auch in viel größerem Stil in die Online-Überwachung einsteigen will. 100 Millionen Euro soll das kosten und 100 Stellen sollen dafür geschaffen werden. Schon bisher überwacht der Dienst nach offiziellen Angaben 5 Prozent der Kommunikation per E-Mail, Internettelefonie oder Chat aus, erlaubt wären gesetzlich bis zu 20 Prozent. 2011 wurden angeblich 2,9 Millionen Mails und SMS "abgehört".