Umwelt

Hochwasserkatastrophe: "Open Air"-Versammlung in Berlin

20.06.13 - Unter dem Motto "Hochwasserkatastrophe Zeichen einer heraufziehenden Klimakatastrophe - Jetzt erst recht! Stopp A100!" lädt eine Initiative für den 29. Juni um 15.00 Uhr zu einer "Open Air"-Versammlung ein. Die Initiatoren schreiben:

"Die Massenmedien bringen täglich Sonderberichte, doch über die Ursachen der Hochwasserkatastrophe erfährt man kaum etwas. Der Zusammenhang zwischen sich häufenden 'Jahrhundertfluten', Umweltkatastrophen und dem beschleunigten Übergang zu einer Klimakatastrophe ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Die fossile Verbrennung von Kohle und Gas muss sofort drastisch reduziert werden!

In Deutschland werden täglich ca. 130 Hektar Flächen versiegelt. Immer höhere Deiche lösen das Problem nicht. Ein Bestandteil notwendiger Klimaschutz-Sofortmaßnahmen ist auch eine radikale Wende zu einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik. Die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A100 nach Treptow und Friedrichshain zerstört dagegen Wohn- und Lebensraum und ist klimafeindlich. Keine Verschwendung von Steuergeldern für unsinnige Megaprojekte! Aktiver Widerstand!"

"Open Air"-Versammlung in Alt-Treptow mit offenem Mikrofon und Musik: Samstag, 29. Juni, um 15.00 Uhr  vor dem Jugendzentrum "Gerard Philipe", Karl-Kunger-Str./Ecke Wildenbruchstr. (Nähe S-Bhf Treptower Park).

Zu den Unterstützern gehören bisher: Anwohner der Beermannstraße, Initiativgruppe Umweltgewerkschaft, A100-Chor, Bürgerbewegung für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz, Grüne Radler, Autofrei e.V., Nümmes-Straßenrock, Berliner Montagsdemo am Alex, Solidarität International (SI) Umweltgruppe und Wohngebietsgruppe Alt-Treptow der MLPD, Ökologisch-demokratische Partei (ÖDP-Berlin), Kiezgruppe Alt-Treptow des Frauenverbands Courage.