International

Migranten aus der Türkei und Kurdistan gedenken zweier Massaker

Migranten aus der Türkei und Kurdistan gedenken zweier Massaker
Plakat der Gedenk-Demonstration

24.06.13 - Am Samstag, den 29. Juni, rufen zahlreiche Migrantenorganisationen aus der Türkei und Kurdistan zu einer Gedenk-Demonstration nach Duisburg auf.

"Seit dem Massaker von Sivas sind 20 Jahre vergangen. 549 Tage sind seit der Brutalität von Roboski vergangenen", schreiben die Organisatoren. Am 2. Juli 1993 - vor knapp 20 Jahren - wurde in Sivas das Hotel Madimak von Faschisten und Fanatikern niedergebrannt. Darin befanden sich zahlreiche Aktivisten und Künstler. 37 Menschen - überwiegend alevitisch - kamen ums Leben (Wikipedia-Seite über das Massaker).

Am 28. Dezember 2011 wurden vom türkischen Militär 35 Menschen, die meisten noch im Kindesalter, in Roboski mit einem Bombardement aus der Luft getötet. Das Dorf Roboski (türkisch: Ortasu) liegt im Südosten der Türkei (Wikipedia Seite über das Bombardement).

"Nach der Ermordung … in Roboski versuchte der Staat seine Brutalität zu verdecken und ließ über die parteiische Presse verlauten, er habe 35 Terroristen außer Gefecht gesetzt", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf von AGD, ATIF Duisburg, AGIF Duisburg, Yek-Kom Duisburg, AKM Moers, AKM Oberhausen, DIDF Duisburg, KOMKAR Duisburg, ADHF Duisburg, FEDA, Linksjugend Duisburg, ÖDA Duisburg, Yasanacak Dünja.

Die Demonstration beginnt um 14.00 Uhr vor dem Duisburger Hauptbahnhof.