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Die Folgen des Fukushima-GAU: Warum lügt die UNO?

Duisburg (Korrespondenz), 02.07.13: Am 31. Mai ließ die UNO einen Abschlussbericht über die gesundheitlichen Folgen der Fukushima-Katastrophe veröffentlichen. 180 in Wien versammelte Wissenschaftler gaben der erstaunten Weltöffentlichkeit zum Besten: Es gäbe keine gesundheitlichen Folgen des Atomunfalls.

Nach Untersuchungen der internationalen Ärzteorganisation IPPNW muss in Wahrheit jedoch mit 20.000 bis 80.000 Krebserkrankungen aufgrund der äußeren Strahlung gerechnet werden und mit 18.000 bis 37.000 Krebsfällen aufgrund der Verstrahlung von Lebensmitteln.

Die IPPNW weist nach, dass bei Anwendung anerkannter wissenschaftlicher Standards die UNO aufgrund ihrer Messdaten ebenfalls zu einem Ergebnis von 120.000 Krebserkrankungen durch Fukushima hätte kommen müssen. Die UNO und ihre Weltgesundheitsorganisation WHO sind vertraglich verpflichtet, sich jede Veröffentlichung in Sachen Atomenergie und ihre Folgen von der internationalen Atomenergiebehörde IAEA genehmigen zu lassen. Für die weiteren Megaprofite der Atomindustrie und das Festhalten an den Atomwaffen schreckt so auch die UNO nicht vor Lüge und Fälschung zurück. Sie erweist damit einmal mehr als Machtinstrument des internationalen Finanzkapitals. (Quellen: www.ippnw.de, umwelt-medizin-gesellschaft Heft 2/2013)