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Antifaschistische Mahnwache in der Nordheide

Antifaschistische Mahnwache in der Nordheide
Die Gedenktafel am Bahnhof von Buchholz foto: rf-foto

11.07.2013 - Buchholz/Nordheide (Korrespondenz) - Am Montag, 8. Juli, fanden sich zirka 50 Personen am Buchholzer Bahnhof zu einer Mahnwache zusammen. Sie gedachten der Opfer des Nationalsozialismus, die auf der Strecke der heutigen Heidebahn ums Leben kamen.

Zwölf Freiwilligen eines Workcamps des Service Civil International (SCI), einer NGO, die Hilfs- und Friedensdienste auf ehrenamtlicher Basis organisiert, setzten sich zwei Wochen unter anderem mit dem Thema „Heidebahn im 3. Reich“ auseinander. Sie waren aus sechs Ländern: Frankreich, Spanien, Süd-Korea, Deutschland, Bulgarien und Tschechische Republik nach Heideruh gekommen.

Die Kundgebung beinhaltete drei Reden der TeilnehmerInnen des SCI-Workcamps und des antifaschistischen Jugendcamps, die sowohl in Deutsch, als auch in Englisch gehalten wurden. EunJi aus Süd-Korea machte deutlich wie wichtig eindeutige Zeichen gegen Faschismus und Krieg für das Erinnern sind.

Höhepunkt der Mahnwache war die Enthüllung einer Gedenktafel, die nun für mindestens sechs Wochen vor dem Buchholzer Bahnhofsgebäude hängen soll. Es wurde die Forderung erhoben, dass diese in Buchholz einzige Erinnerung auch darüber hinaus als Mahnung erhalten bleibt.