Opel Berichte

Opel Bochum: Kämpferische Kritik an Einigungs-Abwicklungsstelle tritt auf den Plan

10.07.13 - "rf-news" bringt Auszüge aus einem Artikel der aktuellen "Roten Fahne" über die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Opel-Belegschaft in Bochum:

Es wird immer deutlicher: GM/Opel hat zu keinem Zeitpunkt daran gedacht, in der sogenannten Einigungsstelle ergebnisoffen über die Schließung des Bochumer Opel-Werkes zu verhandeln. (...) Am 10. Juli versammelten sich bis zu 125 Kolleginnen und Kollegen selbständig, vor allem aus der Fertigmontage.

Mit einer Unterschriftensammlung hatten sie den Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel zum Gespräch aufgefordert, um sie umfassend über die Gespräche in der Einigungsstelle zu informieren. Zeitweise ruhte die Produktion. Die Kollegen kritisierten die Geheimverhandlungen und die Hinhaltetaktik. Sie wollen nicht, dass ihr Werk abgewickelt wird. (...) Statt das vollständige Scheitern der Einigungsstelle einzuräumen, vertröstete Einenkel aber nur auf neue Verhandlungen. (...)

Von den Kollegen wurde die Taktik der Einigungsstelle kritisiert und deren Scheitern festgestellt. Die Notwendigkeit eines Streiks, zu dem der Betriebsrat nicht aufrufen darf, wurde diskutiert. (...) Es geht um jeden Arbeitsplatz, um die Rücknahme des Schließungsbeschlusses und Kampf gegen die Repressionen. Darüber hinaus geht es um ein wichtiges Signal zur Arbeiteroffensive.

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