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Schleusenwärter: Die Streiks gehen weiter

Schleusenwärter: Die Streiks gehen weiter
An den Schleusen des Landes, wie hier in Gelsenkirchen, wird wieder gestreikt foto: Arnold Paul

18.07.2013 - Nachdem schon in den vergangenen Wochen das Schleusenpersonal an verschiedenen deutschen Wasserstraßen den Schiffsverkehr dort zum erliegen gebracht hatte, läutet die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nun die nächste Streikrunde ein.

Seit Dienstag, 16. Juli, stehen die Schleusenwärter an Main und Donau in Bayern wieder im Streik. Am Dienstag nächster Woche, 23. Juli, gehen die Schleusen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen für große Zeitabstände außer Betrieb. Betroffen sind hier der Dortmund-Ems-Kanal, der Wesel-Datteln-Kanal, der Rhein-Herne-Kanal, der Datteln-Hamm-Kanal, der Mittellandkanal sowie die Weser, die Ems, die Werra und die Fulda. Geschleust wird nur, wenn beamtete Schleusenwärter Dienst tun, die laut Gesetz nicht streiken dürfen.

Mit den Aktionen will ver.di gegen die geplante Streichung von bundesweit etwa 2.500 Jobs bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung protestieren. Die Gewerkschaft forderte zudem Tarifverhandlungen ohne Bedingungen der Arbeitgeber.