Wissenschaft und Technik

02.08.13 - Biomasseplantagen könnten CO2 reduzieren

In einer Machbarkeits-Studie der Universität Hohenheim wurde berechnet, dass jährlich bis zu 25 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar durch Biomasseplantagen aus der Atmosphäre gebunden werden könnten. Dazu müssten Wüstenflächen, die nicht zur Nahrungsmittelproduktion geeignet sind, mit Jatropha curcas, einem widerstandsfähigen Strauch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse bepflanzt werden. "Damit ließe sich eine signifikante Menge des globalen Kohlendioxid-Ausstoßes seit der industriellen Revolution binden", so Prof. Becker. Die größten Herausforderungen seien fehlende finanzielle Mittel und die Notwendigkeit, den möglichen Einfluss der Wüstenbegrünung auf das regionale Klima genauer zu studieren.