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Bolivien: Gipfeltreffen der Völker gegen Imperialismus

Bolivien: Gipfeltreffen der Völker gegen Imperialismus
Nach der erzwungenen Landung von Evo Morales' Maschine in Paris treffen sich jetzt Aktivisten in Bolivien foto: Marcello Casal Jr/ABr

30.07.2013 - In Bolivien treffen sich Anfang August Aktivisten aus aller Welt. Grund des Treffens ist die erzwungene Landung von Präsident Evo Morales auf dem Pariser Flughafen vor einigen Wochen („rf-news“ berichtete.)

Im Aufruf zum „Gipfeltreffen der Völker gegen Imperialismus“ heißt es: "Wir, das lateinamerikanische Volk, haben uns seit mehr als 500 Jahren gegen die Unterdrückung durch die imperialistischen und kolonialistischen Großmächte, angeführt von den Vereinigten Staaten, gestellt und ihr standgehalten. Diese Mächte machen sich die natürlichen Rohstoffe zu eigen, ebenso die Überschüsse, die durch den Schweiß der Arbeiter und der indigenen Völker Boliviens und auf unserem Kontinent erarbeitet werden. Der Profit geht an transnationale Unternehmen, die in unseren Ländern operieren."

Der Angriff der Regierungen Spaniens, Frankreichs, Italiens und Portugals auf den Überflug der Präsidentenmaschine des bolivianischen Staatsoberhauptes, Evo Morales Ayma, über ihre Lufträume im Zusammenhang mit der Verfolgung von Edward Snowden stelle "einen Akt des Terrorismus eines Staates gegen einen anderen Staat dar."

Dieser terroristische Akt stelle nicht nur eine große Gefahr für das Leben des Präsidenten Evo Morales Ayma dar, sondern ist auch eine Aggression gegen die Würde des bolivianischen Volkes und der Völker Lateinamerikas.