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Freie Syrische Armee (FSA) und Al-Qaida erklären Syriens Kurden den „heiligen“-Krieg

Freie Syrische Armee (FSA) und Al-Qaida erklären Syriens Kurden den „heiligen“-Krieg

09.09.13 . Die „Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland“ (YEK-KOM) hat eine Pressemitteilung zu den Massakern syrischer Freischärler an kurdischen Zivilisten veröffentlicht, aus der wir Auszüge bringen:

"Seit einigen Tagen vermehren sich die Meldungen über barbarische Kriegsverbrechen gegen die kurdische Bevölkerung in Westkurdistan / Nordsyrien. Terroristen der 'Freien Syrischen Armee' (FSA) und der 'Al-Qaida' (u.a. 'Al-Nusra') haben mehrfach Dörfer und Städte angegriffen und dabei mehrere hundert Menschen, vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen aus der Bevölkerung ermordet. Wie nun bekannt wurde, haben FSA-Kommandanten am 26. Juli 2013 in Gaziantep (Türkei) die Entscheidung zu diesen Angriffen getroffen. ...Augenzeugenberichten zufolge, hätten die islamistischen Gruppen über Moscheelautsprecher zum Massenmord aufgerufen. Es sei 'helal' (aus islamischer Sicht erlaubt) kurdische Frauen zu entführen und zu vergewaltigen und die Häuser zu plündern. Als Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland YEK-KOM e.V. verurteilen wir die Angriffe der FSA und 'Al-Qaida' auf die kurdische Bevölkerung aufs Schärfste. ...Es droht ein neuer Genozid an der kurdischen Bevölkerung. ...Deshalb fordern wir umgehend: Die sofortige Einstellung aller Waffenlieferungen in die Türkei und an die 'Freie Syrische Armee' (FSA), die sofortige  Einstellung der Unterstützung der Terroristen in Syrien durch die Türkei."

Die komplette Pressemitteilung kann hier gelesen werden