Jugend

Hamburger Montagsdemo: Neun Jahre und kein bisschen leiser

Hamburger Montagsdemo: Neun Jahre und kein bisschen leiser
Ausgelassene Laune - Die Montagsdemo Hamburg feiert auf dem Jungfernstieg rf-foto

15.08.13 - Die Hamburger Montagsdemo lud zu ihrem schon traditionellen jährlichen Sommerfest und viele Freunde kamen.

Am Mönckebergbrunnen ging‘s los und das vor allem mit einem bewegenden Beitrag von Inge Hannemann. Inge ist Fallmanagerin am Jobcenter und vom Dienst suspendiert, weil sie sich weigert, Sanktionen gegen Hartz IV Betroffene zu verhängen. Die Modemo solidarisiert sich uneingeschränkte mit Inge Hannemann – auch bei ihrem nächsten Gerichtstermin am 28. August.

Mit neuen Sprechparolen und Liedern von „Pepperoni“ zogen bis zu 100 Leuten dann mit Schwung zum Jungfernstieg. Stolz berichteten Demonstranten, dass und wie Ihnen die Montagsdemo Heimat wurde. Zahlreiche Grußadressen vom Flüchtlingsrat, von der Linkspartei, der MLPD, vom Jugendverband REBELL vom Frauenverband Courage Hamburg, den griechischen Stahlarbeitern und anderen wurden umrahmt von der Zukunftsmusik, von Gedichten und Liedern und einer ausgelassenen Stimmung bei Karl-Marx-Sekt …

Die MLPD Hamburg würdigte in einem schriftlichen Geburtstagsgruß die Montagsdemo. Dort heißt es u.a: „Die Montagsdemonstration ist oft Forum und Ideenschmiede für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Die MLPD hat über all die Jahre die Montagsdemonstration aktiv wie selbstlos unterstützt, die demokratischen Regeln mit geprägt und Verantwortung übernommen. Das wird auch so bleiben!“