Politik

Stadt Kassel verbietet Verpflegung für Teilnehmer der bundesweiten Auftaktkundgebung

Stadt Kassel verbietet Verpflegung für Teilnehmer der bundesweiten Auftaktkundgebung
Die Stadt Kassel - hier das Rathaus - versucht den Wahlkampf der MLPD zu behindern foto: Sputnik Mir

12.08.13 - Mit mindestens 23 Bussen werden Wählerinitiativen aus ganz Deutschland mit Vorfreude am Samstag zur zentralen Auftaktwahlkundgebung der MLPD nach Kassel fahren. Mit vielen Ideen und Inititiave haben sie die Selbstverpflegung der erwarteten über 1.000 Teilnehmer in die Hand genommen. Von Kuchen über Brezeln, Thüringer Bratwürsten und Maultaschen wird ein reichhaltiges kulinarisches Angebot aus allen Regionen Deutschlands zustande kommen.

Die Stadt Kassel meint nun, sich in den Wahlkampf der MLPD einmischen zu können und untersagt die Ausgabe von Getränken und Speisen während der Veranstaltung, die zwischen 11 Uhr und 16.30 vor dem Rathausplatz in der Innenstadt geplant ist. Die Bürokratie des Ordnungsamtes begründet das mit dem Vorwand, weil dies rechtlich für Versammlungen nicht vorgesehen sei. Ihrer Meinung nach gäbe es in der Innenstadt ja genügend Gaststätten.

Die Teilnehmer sind stundenlang im Einsatz, haben zum Teil lange An- und Abfahren. Viele von ihnen und sicherlich auch viele Passanten wollen die ganze Veranstaltung mitbekommen und nichts versäumen, weil sie - etwa während der Veranstaltung - nach preiswertem Essen und Trinken suchen müssen.

Die MLPD protestiert gegen die bürokratische Schikane und besteht auf der Durchführung ihrer Wahlkampfauftaktveranstaltung so wie sie geplant und von den Wählerinitiativen mit über 3.000 Mitgliedern mit Begeisterung begrüßt und vorbereitet wurde. Die MLPD stellt sich als radikal linke, revolutionäre Partei für den echten Sozialismus in Kassel vor - mit ihren klaren Positionen, unübersehbar und kulturvoll.