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Verharmlosender Report der Weltgesundheitsorganisation

Verharmlosender Report der Weltgesundheitsorganisation
Schwere Krankheiten wie hier im Bild die Cholera könnten längst endgültig von der Erde gtilgt sein foto: CDC

21.08.13 - Gelsenkirchen (Korrespondenz) - Warum kann die ärztliche Versorgung und Krankenversicherung nicht alle Menschen auf den Globus gleichermaßen erreichen? Diese absolut berechtigte Frage muss laut einem aktuellen Report der WHO „vorrangig wissenschaftlich erforscht werden“ (Ärztezeitung 16.8.13).

Tatsächlich kommen die riesigen Fortschritte der modernen Medizin immer weniger Menschen dieser Welt zugute. Selbst in entwickelten Ländern, wie den USA oder im südlichen Europa, bleibt immer mehr Menschen ein ausreichender Versicherungsschutz verwehrt.

Unter dem Druck der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise werden die öffentliche Gesundheitsprogramme in vielen Ländern stark zurückgefahren. An einem konsequenten Kampf gegen die Ursachen von Massenkrankheiten - wie Malaria, AIDS, Tuberkulose, aber auch an Vorsorge gegen Umweltmassenkrankheiten wie Krebs, Allergien, ADHS – haben die mächtigen Pharma- und Gesundheits-Monopole ohnehin kein wirkliches Interesse. Im Gegenteil: Sie verdienen gerade daran, dass immer mehr Menschen dauerhaft zu Konsumenten ihrer Pillen und ihrer oft fragwürdigen „Gesundheitsleistungen“ werden.

Die wissenschaftlichen Grundlagen für eine umfassende medizinische Vorsorge und Versorgung aller Menschen weltweit sind längst gegeben. Das wesentliche Hemmnis ist das herrschende Profitsystem. Deshalb liegt die Zukunft einer breiten medizinischen Versorgung für die Massen weltweit im echten Sozialismus, der das Wohl der Mehrheit der Menscheit im Auge hat und nicht den Maximalprofit Weniger.