Politik

Syrien: Am Tag X um 18:00 Uhr Kundgebungen und Demonstrationen

Syrien: Am Tag X um 18:00 Uhr Kundgebungen und Demonstrationen
Frank Oettler in Halle (2. von links)

02.09.13 – Verschiedene Korrespondenten/innen berichten über Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Antikriegstag am 1. September. Aus verschiedenen Städten wird von Vereinbarungen berichtet, sich im Falle eines US- oder NATO-Angriffs auf Syrien um 18.00 Uhr in den Innenstädten zum spontanen Protest zu versammeln. Am darauf folgenden Montag werden dann größere Aktionen geplant.

So wurde es unter anderem in Essen vereinbart. Dort demonstrierten 100 Menschen am vergangenen Samstag. Im Mittelpunkt stand dabei natürlich der Protest gegen die drohende Aggression von USA und NATO gegen Syrien. Auf der Kundgebung wurde beschlossen: Am Tag eines Angriffs auf Syrien treffen wir uns um 18 Uhr auf der Porschekanzel zum Protest.

In Halle gab es vor bis zu 150 Teilnehmern gab es eine Gesprächsrunde mit den Direktkandidaten von SPD, LINKE, Piraten und MLPD, die ihre verschiedenen Standpunkte zum Krieg gegen Syrien und grundsätzliche Auffassungen zu Krieg und Frieden äußern konnten.

Gut 400 Menschen beteiligten sich an der Antikriegstagsdemonstration in Hamburg. Im Zentrum des Protests und vieler Diskussionen stand die akute Gefahr der Kriegsaggression des US-Imperialismus bzw. der Nato gegen Syrien. Die Erklärung der MLPD zur militärischen Aggression gegen Syrien und Wahlzeitung „Klarer Kurs“ für Hamburg stießen auf Interesse und es gab sehr engagierte Beiträge am Offenen Mikrofon.

ICOR Parteien nutzten die Antikriegstagsdemonstration, um die Solidaritätskampagne von ICOR Europa mit dem Befreiungskampf in West-Kurdistan Rojava bekannt zu machen. Und viele sangen mit, als im Demonstrationszug die „Internationale“ angestimmt wurde.

Weitere Berichte gingen u.a. ein aus Wuppertal, Düsseldorf, Dortmund und Stuttgart. Die kommenden Printausgabe der „Roten Fahne“ am 6. September wird mehr berichten. Man kann sie hier bestellen ...