MLPD

Monika Gärtner-Engel wirbt in Berlin für Richtungsentscheidung: "Den Mut zur Revolution haben, für den echten Sozialismus eintreten!"

Monika Gärtner-Engel wirbt in Berlin für Richtungsentscheidung: "Den Mut zur Revolution haben, für den echten Sozialismus eintreten!"
Am 7. September 2013 auf dem Alexanderplatz: Monika Gärtner-Engel und Andrew Schlüter

07.09.13 - "Es ist in Berlin wohl keine Besonderheit, dass in einer Woche und zum Teil schon an einem Tag mehrere Demonstrationen stattfinden. Alleine heute findet die Demonstration 'Freiheit statt Angst' statt, protestieren Flughafengegner, gibt es eine Demonstration gegen ständig steigende hohe Mieten und nicht zuletzt die Demonstration von Kurdinnen und Kurden zur Solidarität mit der Revolution in Rojava / Westkurdistan. Alle diese Demonstrationen sind Antworten auf irgendeine Krise, die der Kapitalismus heute hervorvorbringt."

So begrüßte die stellvertretende Parteivorsitzende der MLPD, Monika Gärtner-Engel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Wahlkampfkundgebung der MLPD auf dem Berliner Alexanderplatz. Außer den Zuhörern, die von Anfang bis Ende die Kundgebung verfolgten, waren Tausende auf dem Alexanderplatz, darunter zahlreiche Berlinbesucher, die zu einer der vier heute in Berlin stattfindenden bundesweiten Demos gekommen waren. Viele von ihnen nahmen sich Zeit für die Kundgebung der MLPD; die Zahl der Zuhörer und Interessenten wuchs im Verlauf der Veranstaltung immer mehr an.

Monika Gärtner-Engel, für die Berlin heute der Auftakt zu einer Wahlkampf-Tour ist, hielt zusammen mit Andrew Schlüter, dem Spitzenkandidaten der MLPD Nord-Ost, die Kundgebungsrede.

"Wir von der MLPD treten radikal links, revolutionär für eine neue Gesellschaft ein – den echten Sozialismus. Unser Wahlkampf fordert eine solche Richtungsentscheidung heraus: radikal zu sein, den Mut zur Revolution zu haben und die Zukunftsvision des echten Sozialismus.
Wir werben auf unserem Wahlplakat für Revolutionen als Lokomotiven der Geschichte. Das ist zeitgemäß! Und wir setzen auf unser Wahlplakat hinter das Wort Revolution kein verschämtes Fragezeichen, wie wir es hier von der Linkspartei sehen."

Andrew Schlüter: „Aktuell brüsten sich alle Parteien in Berlin mit Plakaten zur Begrenzung der Mietsteigerungen. So will die SPD diese auf 15% begrenzen. Selbst eine Begrenzung auf 10% würde von jedem Arbeiter verlangen, ein komplettes 13. Monatsgehalt dafür aufbringen zu müssen. Dem entgegen ist die Realität, dass die Reallöhne in den letzten Jahrzehnte massiv gesunken sind und alleine 184.000 Menschen in Deutschland keine Wohnung haben. Warum sollen Mieten überhaupt steigen, nur weil der Mieter wechselt?“

Monika betonte, dass die Abwälzung der Krisenlasten nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch erfolgt, wie wir es im Moment in Zusammenhang mit der Kriegsgefahr und Kriegsherden wie in Syrien erleben. Keine Rüstungsexporte an reaktionäre Regime und keine deutschen Truppen ins Ausland!

„Wir laden jeden und jede ein, eine persönliche Richtungsentscheidung vorzunehmen. Wir laden jeden ein, die MLPD zu wählen, jede Stimme für die MLPD ist eine schallende Ohrfeige gegen den modernen Antikommunismus! Wir laden jeden ein, Mitglied und gemeinsam mit uns aktiv zu werden.“

Außer den engagierten Reden gab es ein schönes Rahmenprogramm mit Live-Musik und einem Grußwort der Berliner Montagsdemo.

„Die Menschen, die ihren Kampf als Bürgerrechtler in der DDR ernst gemeint haben, sind heute wie ich noch aktiv", betonte Fred Schirmacher, der auf der Landesliste der MLPD kandidiert. "Andere haben sich zurückgezogen. Solchen "Bürgerrechtlern" wie unserem heutigen Bundespräsidenten Joachim Gauck ging es schon damals nur um ihre Politikerkariere und sie haben sich heute wunderbar in den Kapitalismus und als Kronzeugen des Antikommunismus integriert. Ich kandidiere für die MLPD, weil man mich nicht mit dem Antikommunismus beeindrucken und hinters Licht führen kann."