Jugend

Eisenhüttenstädter diskutieren und "löchern" Monika Gärtner-Engel

Eisenhüttenstädter diskutieren und "löchern" Monika Gärtner-Engel
Dieter Weihrauch, Kandidat auf der Landesliste der MLPD in Brandenburg, selbst über 20 Jahre im Stahlwerk (rf-foto)

Berlin (Korrespondenz), 12.09.13: 15 Berliner machten sich Montag früh mit Monika Gärtner-Engel auf den Weg in die Stahlarbeiterstadt Eisenhüttenstadt. Vor den Toren bei AcelorMittal, im Wohngebiet und der Einkaufsstraße stellten wir den Eisenhüttenstädter die MLPD - als sozialistische Alternative für die Bundestagswahl und darüber hinaus - vor.

Für viele Passanten, die unseren Straßenumzug verfolgten, war klar, „Es muss sich radikal was verändern – die Jugend braucht eine Zukunft hier in Eisenhüttenstadt und anderswo!“. Nach einem leckeren Essen mit vielen weiteren Genossen und Freunden u.a. der Montagsdemo Eisenhüttenstadt "löcherten" sie Monika Gärtner-Engel mit Fragen: „Wie verhindert die MLPD, dass eure Mitglieder später auch abheben und nichts mehr von den einfachen Menschen wissen wollen?“ und „Was heißt es, wenn ihr von der Kontrolle der Denkweise sprecht?“

Monika Gärtner-Engel berichtete auch aus ihren Erfahrungen im Stadtrat für das Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen, dass Prinzipien – z.B. dass die Kandidaten alle Einnahmen aus der Parlamentsarbeit im Sinn der politischen Tätigkeit einsetzen – dafür wesentlich sind. Sie betonte, dass es bei der Kontrolle der Denkweise nicht darum geht, die Menschen einer Überwachung zu unterziehen, sondern vor allem zu kontrollieren, wie die Einheit von Worten und Taten verwirklicht wird. Wird die Arbeit selbstlos im Sinn des Kampfs für den Sozialismus gemacht oder um sich persönlich zu profilieren.

Ein Highlight am späten Abend war die Frage von vier Jugendlichen, an die Kandidaten der MLPD, wie sie gemeinsam den Kampf für eine Skaterhalle in Eisenhüttenstadt führen könnten. Sie trugen sich in die Wählerinitiative ein und verabredeten sich auch gemeinsam mit den Freunden der Montagsdemo einen Schlachtplan dafür zu erarbeiten und zusammen weitere Jugendliche dafür zu gewinnen.