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Internationale Solidaritätserklärungen an die Betriebsversammlung der Opelaner in Bochum

Internationale Solidaritätserklärungen an die Betriebsversammlung der Opelaner in Bochum
Internationale Solidaritätsdelegationen bei der Betriebsversammlung im Bochumer Opel Werk am 21.5.12 (rf-foto)

Bochum (Korrespondenz), 12.09.13: Die folgenden internationalen Solidaritätsadressen anlässlich der Betriebsversammlung bei Opel in Bochum wurden am Montag dort verlesen:

„Viele Grüße, Genossen! Die Gewerkschaft CGT bei Opel Spanien und die CGT als Ganzes möchten hiermit ihre Unterstützung und Solidarität mit dem Kampf in Bochum ausdrücken. Das Unternehmen kann eine Schlacht gewinnen, aber die internationale Solidarität und Unterstützung aller Arbeitnehmer werden den Krieg gewinnen. Der Kampf muss weitergehen. Eine herzliche Umarmung von der CGT bei Opel Spanien. Viel Gesundheit und Kampf.“ Luis Aparicio, CGT Spanien

„Die Metallarbeiter von Sao Jose dos Campos (CSP Conlutas) erklären ihre Solidarität mit den Arbeitern von GM in Bochum im Kampf gegen die Schließung des Werks. Das Unternehmen hat tausende von Arbeitsplätzen auf der ganzen Welt vernichtet, um seine Gewinne deutlich zu steigern. Um der Gier der multinationalen Konzerne zu begegnen, brauchen wir Einigkeit und Solidarität unter den Arbeitern. Also sind wir bei euch. Keine Werkschließung in Bochum! Es lebe die Solidarität der Arbeiter!“ Mancha, CSP Conlutas Brasilien

„Die Autoworker Caravon ist eine Basisorganisation von US-amerikanischen Autoarbeitern. Wir haben uns heute getroffen, um über Arbeitsbedingungen zu diskutieren, Fragen in unseren Fabriken und wie wir Solidarität aufbauen und zurückschlagen können. Opel Bochum muss erhalten bleiben. Ein Arbeitsplatz ist ein Recht – also kämpft, kämpft , kämpft! 8. September 2013“ Martha Grevatt, USA

„Liebe Arbeiter des Opel-Werks in Bochum. Wir, die Mitglieder der Gewerkschaft MPRA, erklären euch im Namenaller Arbeiter des GM-Werks in Russland unsere Solidarität und schließen uns eurem Kampf gegen die Schließung vom Opel-Werk in Bochum an. Wir wissen, dass GM einen Plan zur Restrukturierung der weltweiten Produktion begonnen hat. Und das Unternehmen will, dass wir für die Krise bezahlen, die wir nicht verschuldet haben. Dieser Angriff findet seinen Ausdruck in der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, der Beschneidung der Rechte für die Werktätigen, im Lohnraub, in der Schließung von Werken auf der ganzen Welt. In Bochum will GM einen wichtigen Produktionsstandort schließen und damit tausende Arbeitsplätze vernichten von Menschen, die GM ihre Arbeitskraft gaben, um ihre Familien zu ernähren. Wie auch andere Autohersteller will GM die Arbeiter der verschiedenen Länder gegeneinander ausspielen mit Erpressung, in dem sie Werke in dem einen Land schließen und die Investitionen in ein anderes überführen. Angesichts dieser Versuche zur Spaltung der Arbeiterklasse möchten wir, dass alle Arbeiter des Produktionsverbunds von GM sich zusammenschließen, um unsere gemeinsamen Interessen zu verteidigen. Es ist Zeit für den Kampf! Lasst uns zusammen kämpfen! Schließen wir uns weltweit zusammen gegen die Angriffe von GM!“ Pjotr Letkeman, Vorsitzender der MPRA bei GM in Sankt Petersburg, Russland